Heldenhafte Finanzspritze
Club der Pantoffelhelden spendete gestern 2222,22 Euro an die Ökumenische Hospizhilfe

Weinheim. (keke) 2222,22 Euro: Eine Finanzspritze, die Hochachtung und Wertschätzung ebenso ausdrückt wie sie der Ökumenischen Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstraße
wertvolle Unterstützung zuteil werden lässt. Seit 15 Jahren sind deren aktuell 35 ehrenamtliche Mitarbeiter immer dann zur Stelle, wenn es darum geht, Schwerkranke in
fürsorglicher Obhut in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und Angehörigen Trost zuzusprechen.
Gerhard Knapp,Vorsitzender der Kolpingfamilie, Ehrenpräsident Hubert Engelhardt vom Club der Pantoffelhelden (CdP), Schatzmeister Markus Brenner und Dr. Heinz Schmitt,
„Pantoffelheld“ 2010/2011, waren gestern die Überbringer des Schecks, dessen „pekuniärer Hintergrund“ sich aus den fastnachtlichen Aktivitäten der CdPler zusammensetzt. „Wer
Mut zeigt, macht Mut“, zitierte Knapp einen Satz von Adolph Kolping, der das wohltätige Tun der Hospizhelfer in Worte fasst. „Ihr Mut zum Leben über den Tod hinaus ist eine
Botschaft, die gerade in der Osterzeit einen besonderen Akzent erhält“.
Spenden stellten nicht nur eine wichtige Quelle dafür dar, dass die Arbeit der Hospizhilfe und die Ausbildung weiterer Mitarbeiter auch künftig finanziell abgesichert bleibt,
machte deren stellvertretender Vorsitzender Dr. Gerd Wiegand deutlich. Sie sei für alle Helfer zugleich ein ideeller Beweis der Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit.
Schmitt kündigte darüber hinaus noch eine weitere „Kleinspende“ an. Der Abiturjahrgang 1954 des Heisenberg-Gymnasiums, dem er angehört, hat kürzlich seine „Klassenkasse“
geplündert und wird deren Inhalt in Höhe von 250 Euro demnächst gleichfalls der Hospizhilfe zukommen lassen. „Wiedersehensfreude“ hatte Schmitt zudem noch aus einem anderen
Grund. In dem Domizil der Hospizhilfe in der Lindenstraße 15 befand sich bis in die 1970er Jahre hinein die Bäckerei Falter: „Die erste Arbeitsstelle meiner Mutter in den
1920er Jahren“.